Was tun bei Mobbing?
Mobbing ist belastend – aber niemand muss damit allein bleiben. Es gibt konkrete Schritte, die helfen können:
Ernst nehmen: Mobbing hört selten von selbst auf. Die eigenen Gefühle sind berechtigt und sollten nicht heruntergespielt werden.
Darüber sprechen: Vertraue dich einer Person an – Freund:innen, Familie, Kolleg:innen, Lehrkräften oder Vorgesetzten. Unterstützung von außen ist wichtig.
Grenzen setzen: Wenn möglich, klar und ruhig signalisieren, dass das Verhalten nicht akzeptabel ist. Manchmal kann das bereits Wirkung zeigen.
Beweise sichern: Vorfälle dokumentieren, Nachrichten speichern und Zeiten sowie Beteiligte festhalten. Das kann später sehr hilfreich sein.
Unterstützung holen: In Schule oder Beruf gibt es oft Ansprechstellen wie Vertrauenspersonen, Beratungsstellen oder Personalvertretungen.
Online handeln: Bei Cybermobbing Inhalte melden, blockieren und Privatsphäre-Einstellungen anpassen.
Auf sich achten: Mobbing kann psychisch und körperlich belasten. Professionelle Hilfe, z. B. durch Beratungsstellen oder Therapeut:innen, ist kein Zeichen von Schwäche.
Wichtig: Mobbing ist nie die Schuld der Betroffenen. Hilfe anzunehmen ist ein wichtiger Schritt, um wieder Sicherheit und Selbstvertrauen zu gewinnen.